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Rebschnitt, oder: was macht der Winzer eigentlich im Winter?

     Wir werden immer wieder gefragt, was wir eigentlich im Winter machen : "Da habt ihr doch eigentlich frei, oder?" Schön wär's. Im Winter, etwa ab Weihnachten bis Mitte Februar, sind wir mit dem Rebschnitt beschäftigt.

     Während unsere Reben sich tief in den Stock in ihren Winterschlaf zurück gezogen haben sind wir damit beschäftigt das 'alte' Holz zu entfernen und den Stock für das nächste Weinjahr fit zu machen. Das heißt, wir schneiden im Idealfall den Stock auf zwei Ruten zurück, sodass aus diesen im nächsten Frühling dann neue Triebe entstehen können.

     Eine kalte und langwierige Arbeit, da das im Weinbau zum großen Teil Handarbeit ist. Dieses Jahr wurden wir aber schon mit ein paar herrlichen Sonnentagen verwöhnt, da geht einem das Schneiden gleich viel leichter von der Hand! Drückt uns die Daumen, dass das es noch ein paar solcher herrlicher Tage gibt! Ach ja, das Holz, dass wir abschneiden wird übrigens zerkleinert und dient damit als natürlicher Dünger für die Reben.

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Kommentare: 1
  • #1

    Hannah Caves (Mittwoch, 01 Februar 2017 19:45)


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